Gefährliche Gegenstände

Passend zur momentanen Gefahrenlage durch islamistische Terroristen eine
kleine Geschichte aus dem Jahre 2002:

Damals war die Erinnerung an den elften September auch in Deutschland noch
ziemlich frisch. Ein gewisses gefühltes Gefahrenpotential war auch
vorhanden.
Zu dieser Zeit kam ein arabischer Scheich in die Uniklinik Regensburg, um
sich einer Krebsbehandlung zu unterziehen. Und als richtiger, reicher
Scheich muss er natürlich sein komplettes Gefolge mitnehmen. Halt,
komplett geht nicht, weil dann wäre ja die Station voll. Also nur kleines
Gefolge. Soviel wie in drei(?) Zimmer passt. Ob man nicht die Wand
zwischen diesen Räumen durchbrechen könne, soll der Scheich gefragt haben.
Nee, könne man nicht, hat die Klinik gesagt. Auch nicht, wenn hinterher
wieder neue Wände reinkommen.
Nun hat der Scheich einen Bruder, der in Deutschland lebt. Dieser Bruder
ist natürlich während der Behandlung beim Scheich im Krankenhaus. Nun ist
jener Bruder aber schon ein bisschen verwestlicht. Zum Beispiel trinkt er
gerne Bier. Und ein paar Flaschen Bier hat er sich gerade vom Kiosk
geholt. Jetzt geht er den Krankenhausgang entlang. Und sieht seinen Bruder
(d.h. den Scheich) ihm entgegenschlendern. Der soll natürlich nix vom
Alkoholkonsum seines Bruders wissen. Weil er nämlich sehr religiös und
außerdem sehr krank ist. Also stellt der Bruder seine Tüte mit den
Bierflaschen hinter einer Säule ab, bevor der Scheich ihn damit sieht. Der
Scheich sieht nix. Aber ein Patient, der gerade den Gang entlanggeht
bemerkt einen arabisch aussehenden Mann, der hastig eine Tüte mit
zylindrischen Objekten versteckt. Und da klingelt's natürlich bei ihm. Und
dann sirents draußen. Und der Krankenhausflügel wird evakuiert. Aber dann
meldet sich der Bruder, Entwarnung gibt's, und dann wohl ein unangenehmes
Gespräch zwischen Brüdern. Aber was da passiert ist weiß ich leider nicht.

Disclaimer: Ich hab das aus erster Hand gehört, aber evtl. einiges
falsch in Erinnerung oder dazugedichtet. Damit muss man bei so einer
netten Geschichte leben.

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