Vertrauen und Vertraulichkeit

Wissenschaft basiert nicht auf blindem Vertrauen, sondern auf immanentem Zweifel.
Wissenschaft braucht aber auch Vertrauen, intern und extern.
Intern erleichtert es uns Wissenschaftlern die Arbeit, wenn wir unseren Fachkollegen ein Grundvertrauen entgegenbringen können, und nicht dauernd nagende Zweifel an ihrer Redlichkeit hegen.
Extern braucht Wissenschaft das Vertrauen der Gesellschaft, die sich ja auf unsere Erkenntnisse verlassen und unsere Forschung finanzieren soll.

Dieses Vertrauen untereinander und der Öffentlichkeit in uns ist immens viel wichtiger als mögliche Reputationsverluste eines Einzelnen.

Transparenz  schafft Vertrauen – und nicht Kommissionen, die im Geheimen entscheiden, wer weiterhin vertrauenswürdig ist, und wer nicht.

Alleine die Tatsache, dass HRK und DFG geschlossen der Heimlichkeit den Vorzug geben, nimmt mir wieder ein Stück Vertrauen in unser Wissenschaftssystem.

 

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