Schavan, schludrig

Weil's bei mir noch rumlag – ein weiterer kleiner Flüchtigkeitsfehler von Frau Schavan (oder ihrem Redenschreiber):

Schavan, 2010:

"Dabei war nicht an eine „invocatio Dei" im klassischen Sinne einer
Herrschaftslegitimation gedacht. Vielmehr ging es schlicht um die Nennung
Gottes, wie wir sie auch in unserem Grundgesetz finden. Es ging darum,
Gott als Quelle rechtsethischer Werte zur Geltung zu bringen – nicht nur
in Deutschland, sondern auch in den Verfassungen anderer Mitgliedsländer
der Europäischen Union."

Schröder, 2004:

"Dabei war nicht an eine invocatio Dei im klassischen Sinn gedacht, also
nicht an eine "Anrufung Gottes" zum Zweck der Herrschaftslegitimation
kraft der Verbindung von rechtlich-politischen Normen und
christlich-religiöser Überzeugung. Es ging um Schlichteres und
Redlicheres: um eine nominatio Dei, um eine "Nennung Gottes" also, mit der
Funktion, Gott als eine Quelle rechtsethischer Werte der EU zur Geltung zu
bringen."

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